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dem Laufenden gehalten zu werden.
Wie Sie Ihren
Internetauftritt selber verwalten und trotzdem gefunden werden lesen
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März 2003:
Glaubwürdigkeit eines Internetauftrittes hängt von seiner
Verlinkung ab
Februar
2003: Netscape Browser am aussterben
Februar
2003: Geringe Ausnutzung des Bildschirmplatzes
Februar
2003: Schlechte Bedienbarkeit kostet viel Umsatz
Februar
2003: Jeder dritte User hat für Online-Content bezahlt
Februar
2003: Neue Geschäftsbedingungen (AGB) für Schweizer Domainregistrierungen
Januar
2003: Internet überholt Bücher und Zeitschriften
Januar
2003: Erste Internet-Abstimmung in der Schweiz
... frühere Meldungen
März
2003: Glaubwürdigkeit eines Internetauftrittes hängt von
seiner Verlinkung ab
Verschiedene Tests über die Benutzerfreundlichkeit haben aufgezeigt, wie
die einzelnen Designelemente die Glaubwürdigkeit des Internetauftrittes
stützen oder aber negativ beeinflussen können. Die vier schädlichsten
Elemente sind:
- Links, die nicht funktionieren (-1.3 auf einer 7-Punkte
Glaubwürdigkeitsskala)
- Seiten, die selten aktualisiert werden (-1.7)
- Links zu Seiten, deren Glaubwürdigkeit leiden (-1.8)
- Werbung, die sich nicht vom Inhalt unterscheiden lässt (-2.1)
Dabei ist bemerkenswert, dass das Thema Links zwei der schädlichsten
vier Punkte betrifft. Die meisten Firmen haben keine Strategie für
das Verlinken von Seiten. Links sind aber die Grundlage des Internets
und sind es deshalb wert, überdacht zu werden. Gute Links erhöhen
die Glaubwürdigkeit genauso, wie sie schlechte Links verringern. Zudem
sind Links entscheidend für die Positionen bzw. das Ranking
auf Suchmaschinen.
Eine ebenfalls wichtige Grundregel der Glaubwürdigkeit ist diejenige
des Gefühls der Echtheit. Die Glaubwürdigkeit einer Website
steigt, wenn die Menschen und die Organisation, die hinter der Webseite
stehen "real" abgebildet werden. Anwender haben beispielsweise
eher Kaffee gekauft, wenn ein Foto des Kaffeerösters des Unternehmens
auf der Website aufgeführt wurde. Die Ausstattung des Unternehmens
zu sehen erhöhte das Vertrauen darauf, dass das Unternehmen auch
wirklich Kaffee verkauft und den Kunden ein Päckchen zu kommen
lassen würde, falls eine Bestellung aufgegeben würde.
http://www.usability.ch/Alertbox/20030303.htm
Februar 2003: Netscape Browser
am aussterben
Im Winter 2002 surften im deutschsprachigen Raum 90,8 Prozent der
Internet-Nutzer mit dem MS Internet Explorer. 7,7 Prozent haben
Netscape und seiner Open-Source-Variante Mozilla noch die Treue
gehalten. Mehr als die Hälfte davon verwendet immer noch die
alte Version 4.x, was nicht gerade für die neusten Versionen
von Netscape spricht. Auf Mozilla entfallen nur 0,82 Prozent. Zu
diesem Ergebnis kommt die 15. Erhebungswelle der WWW-Benutzer-Analyse
W3B von Fittkau&Maass, Hamburg. Im Winter 2000 kam Netscape
immerhin noch auf 26 Prozent, der Internet Explorer erst auf 74
Prozent. Seit Frühjahr 1996, als die Netscape-User noch 88,1
Prozent ausmachten, fällt ihr Anteil unaufhaltsam. Trotzdem
ist dieser im Vergleich zum übrigen Europa überdurchschnittlich
hoch. Auch im deutschsprachigen Raum noch relativ bedeutungslos
sind Alternativ-Browser wie Opera, die in der jüngsten Befragungswelle
auf einen Marktanteil von 1,5 Prozent kamen.
http://www.fittkaumaass.de
Februar 2003: Geringe Ausnutzung
des Bildschirmplatzes
Eine Untersuchung bei den Internetauftritten grosser Firmen hat ergeben,
dass durchschnittlich nur
39 % des Bildschirmplatzes für die für den Anwender interessanten
Bereiche zur Verfügung stehen. Dies obwohl Corporate Websites
die wichtigste Immobilie der Welt sind. Der Platz auf einer grossen
Firmenhomepage ist etwa 1300 mal wertvoller als der Boden im Geschäftsviertel
von Tokyo. Sie fragen sich, wie diese wertvolle Immobilie aufgeteilt
wird? Sehr ineffizient. Die meisten Pixel gehen nämlich ungenutzt
verloren.
Eine Homepage hat eigentlich zwei Hauptziele: Dem Anwender Informationen
zur Verfügung zu stellen und als Top-Level Navigation für
die auf der Site aufgeführten Detailinformationen zu dienen.
Diese beiden Ziele nahmen bei den geprüften Internetauftritten
aber nur gerade 39% des Bildschirmplatzes ein.
Die nachfolgende Liste und das Kuchendiagramm zeigen die
durchschnittlichen Pixel-Prozentanteile für jede Kategorie
der 50 Homepages:
- Betriebssystem und Browser: 19%
- Navigation: 20%
- für den Anwender interessanten Inhalt: 20%
- Reklamen: 2%
- Eigenwerbung (Werbung für eigenes Material): 9%
- Willkommen, Logo, "Tagline" und andere
Identifikationsmerkmale: 5 %
- Füllmenge (unbrauchbare Kunst, wie zum Beispiel
"eine lächelnde Frau"): 5%
- Unbenutzt: 20%

http://www.usability.ch/Alertbox/20030210.htm
Februar 2003: Schlechte Bedienbarkeit
kostet viel Umsatz
Die Bedienbarkeit des Internetauftrittes und die Kundenberatung gehören
zu den wichtigsten Kriterien für Onlineshops, gerade bei beratungsintensiven
Produkten wie Reisen. Dennoch vernachlässigen viele Online-Reisebüros
beide Faktoren zum Teil sträflich.
Bei der benutzungsfreundlichen Gestaltung der Buchung können
die klassischen Reiseveranstalter noch etwas von den reinen Internetanbietern
lernen. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle 'Online-Reisemonitor
2003' der Göttinger Usability-Forscher EResult. Im Rahmen der
Studie wurden die Online-Reisebüros von 30 klassischen und
internetspezialisierten Anbietern untersucht.
Zwar gibt es auch bei den klassischen Anbietern positive Beispiele,
aber rund 86 Prozent der klassischen Reiseveranstalter bieten auf
ihren Websites keine Verfügbarkeitsprüfung bei der Buchung
einer Pauschalreise an. Der Kunde erhält also keine Informationen
darüber, ob die gewünschte Reise überhaupt gebucht
werden kann. Im Gegensatz dazu bieten jedoch alle untersuchten reinen
Internet-Dienste diese wichtige Funktion an.
Ähnlich sieht es bei der Buchung von Flugtickets aus. Über
70 Prozent der klassischen Veranstalter bieten keine Verfügbarkeitsinformationen
an, während sich nur 40 Prozent der internetbasierten Reisebüros
diesen Fehler erlauben. Die Buchungsstrecken der Internet-Anbieter
erlaubten zudem eine effizientere Nutzung als die Websites klassischer
Reiseveranstalter.
Im Schnitt benötigt der Nutzer 7,4 Clicks zur Buchung eines
Flugtickets bzw. 7 Clicks für den Abschluss einer Pauschalreisen-Buchung.
Überdurchschnittlich viele Clicks benötigt der Nutzer
bei den Websites klassischer Veranstalter (8,9 Clicks Pauschalreise
/ 8,2 Flug). Hingegen sind nur 6,2 Clicks für die Buchung einer
Pauschalreise bzw. 6,1 Clicks bei Buchung eines Flugtickets notwendig,
wenn der Nutzer sich für eine Websites eines Internet-Anbieters
entscheidet.
Als Kontaktmöglichkeiten zum Kundensupport dominieren der
Studie zufolge Call-Center und EMail-Kontakt. Auf eine E-Mail-Anfrage
antworteten 80 Prozent der untersuchten Angebote innerhalb von 24
Stunden, 39 prozent von ihnen antworteten sogar innerhalb einer
Stunde. Aber: Rund 18 Prozent der Anbieter antworteten auf die Anfrage
gar nicht. Bezüglich der Antwortqualität (Vollständigkeit
und Ausführlichkeit) können diesmal die klassischen Reiseveranstalter
punkten: Die Servicelines der klassischen Anbieter beantworten Kundenanfragen
im Schnitt besser als die E-Mail-Hotlines der Internet-Anbieter.
http://www.eresult.de/online-reisemonitor2003.htm
Februar 2003: Jeder dritte User hat
für Online-Content bezahlt
35 Prozent der deutschsprachigen Internet-Nutzer haben schon einmal
für Online-Content bezahlt. Mindestens zehnmal Online-Content
gekauft haben jedoch nur sieben Prozent der Gesamtnutzerschaft. Zu
diesem Schluss kommt die 15. WWW-Benutzer-Analyse W3B von Fittkau
& Maass Consulting GmbH. Die Gruppe der fleissigen Content-Käufer
sei durch erfahrene Nutzer gekennzeichnet, die das Internet sehr intensiv
sowie oft zum Einkaufen und beruflich einsetzen. Zudem falle diese
Gruppe durch hohe Anteile von Männern sowie älterer Nutzer
auf. In der Kernzielgruppe der aktiven Nutzer haben 57 Prozent innerhalb
des gesamten letzten Jahres weniger als 100 Euro ausgegeben. Am meisten
User griffen für die Nutzung von Archiven und Datenbanken in
die Tasche. Dahinter folgen Testberichte, Software, redaktionelle
Artikel, Studien, Musik und Erotik. Das am häufigsten verwendete
Zahlungssystem im Bereich Micro-Payment war click&buy von Firstgate
vor Paybox (das den Betrieb einstellen wird) und T-Pay. Die Langzeitstudie
von Fittkau & Maass zeigt, dass die Bereitschaft der User, für
Online-Inhalte zu bezahlen, auch im Herbst 2002 erneut gestiegen ist.
In der Befragung zwischen 7. Oktober und 11. November hatten immerhin
55,8 Prozent der Internetnutzer eine grundsätzliche Zahlungsbereitschaft
signalisiert, im Frühjahr 2002 waren es noch 53,5 Prozent, im
Herbst 2001 nur 35,9 Prozent. Bei den Online-Zeitungen würden
allerdings 51 Prozent die ausschliessliche Finanzierung über
Werbung bevorzugen, nur ein Zehntel ist der Meinung, dass Online-Zeitungen
über Nutzungsgebühren finanziert werden sollten.
http://www.fittkaumaass.de
Februar 2003: Neue Geschäftsbedingungen
(AGB) für Schweizer Domainregistrierungen
Die Domain-Registrierungsstelle für .ch- und .li-Internetadressen
SWITCH hat ihre Geschäftsbedingungen auf den 1. April 2002 den
geänderten rechtlichen Rahmenbedingungen für die Registrierung
von Internet-Domains angepasst. Die neuen Allgemeinen Geschäftsbedingungen
(AGB) treten am 1. März 2003 in Kraft. Sie wurden insbesondere
dem Datenschutzgesetz angepasst. SWITCH ist demnach gesetzlich dazu
verpflichtet, bestimmte Daten über Domain-Halter im Internet
zu publizieren, unter anderem deren vollständige Namen, Adresse
des Wohn- oder Geschäftssitzes, E-Mail-Adresse sowie Name und
Adresse für den technischen Kontakt. Die Kontaktdaten müssen
aktuell gehalten werden, da ansonsten Ihre Internetadresse gelöscht
und an andere Interessenten weitergegeben werden kann! Kann die
Identität eines Halters nur mit grossem Aufwand ermittelt werden
oder sind Mitteilungen von SWITCH an den Halter nicht zustellbar,
so ist SWITCH nämlich fortan berechtigt, den betreffenden Domain-Namen
zu widerrufen. Im weiteren werden die Domain-Inhaber verpflichtet,
alle Mitteilungen von SWITCH sowie Bearbeitungen von Anträgen
umgehend auf deren Richtigkeit überprüfen. Zudem kann SWITCH
in Zukunft auf Antrag von Strafverfolgungs-, Verwaltungs- oder Regulierungsbehörden
Domainnamen blockieren.
http://www.switch.ch/de/id/terms/agb.html
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und zur Sicherstellung des Erfolges eines Internetauftrittes auf
dem Laufenden gehalten zu werden.
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